VMware ESXi 6.5 – Updates manuell installieren

VMware veröffentlicht regelmäßig Updates für ESXi und es empfielt sich diese regelmäßig einzuspielen. Grundsätzlich lassen sich Updates entweder über den Update-Manager installieren oder manuell auf den einzelnen Hosts. Dieser Beitrag befasst sich mit der letzteren der beiden Varianten.

Neue Aktualisierungen für ESXi finden sich im VMware Download-Portal: http://www.vmware.com/patchmgr/download.portal
Für den Download ist ein kostenloses VMware-Konto nötig.

Die Updates können Sie als gepacktes Zip-Archiv herunterladen werden.

Im nächsten Schritt muss zunächst das Zip-Archiv auf den ESX-Host hochgeladen werden und anschließend die Aktualisierung durchgeführt werden (z.B. per SSH).
Beide Schritte lassen sich einfach mit dem Tool MobaXterm kombinieren. Den Download finden für die kostenlose Home-Edition finden Sie hier: http://mobaxterm.mobatek.net/download.html

Doch zuvor muss über den Web-Client der Dienst „SSH“ aktiviert werden, damit Sie sich per SSH auf den Host verbinden können.

Öffnen Sie nun über MobaXterm eine neue SSH Session und melden sich am ESX-Host an. Neben dem Konsolen-Fenster erscheint auf der linken Seite ein Dateibrowser, über welchen Sie ins Verzeichnis /vmfs/volumes/ navigieren und anschließend den Speicherort für das hochzuladende Update wählen – dieser sollte einer der aufgelisteten Volumes sein.

Laden Sie hier über die Funktion File-Upload das Zip-Archiv hoch.

Sobald der Upload abgeschlossen ist, können Sie sich an die Aktualisierung machen. Dazu können Sie direkt die Konsole auf der rechten Seite nutzen.

Geben Sie hierfür folgenden Befehl ein:

esxcli software vib update -d /vmfs/volumes/<Name des Datenspeichers>/<Name der Zip-Datei>

Achten Sie auf Groß- und Kleinschreibung. Durch die Option „update“ bleibt ihre Konfiguration vorhanden.

In meinem Fall sah der Befehl folgendermaßen aus:

Nach erfolgreich ausgeführtem Update benötigt der ESX-Host einen Neustart.

Um die Version zu Prüfen können Sie entweder den Konsolenbefehl vmware --v verwenden…

…oder Alternativ die Build-Number im Web-Client ablesen.

In beiden Fällen sollte nun dieselbe Build-Number erscheinen, die auch beim Download des Updates im VMware-Portal angezeigt wurde.

Das war’s.

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